Projektbeschreibung

Heroes arbeitet in zwei Schritten

Als ersten Schritt bilden wir Gruppen für postmigrantische junge Männer aus sogenannten ehrenkulturellen Milieus, die über Themen wie Gleichberechtigung, Ehre und Menschenrechte diskutieren. Die Gruppenleiter haben ebenfalls internationale Familiengeschichte, mit einer antisexistischen und kulturell reflektierten Haltung, nur so können sie authentische Modelle sein.

Ganz wichtig ist hier der gleichberechtigte Umgang der Gruppenleiter mit den zukünftigen Heroes. Diskussions- und Denkanstöße werden gegeben und Empathiegefühl werden entwickelt.

Demokratie lernen, durch Demokratie erfahren!

So sollen die Hereos in ihrer Haltung gestärkt werden. Bei der Entwicklung der Workshops werden sie in Gesprächsführung und Diskussionskultur, sowie Rollenspiel geschult.

 Im zweiten Schritt gehen die Jungen in Schulen, Jugendbildungsstätten und Jugendtreffs in sozialen Brennpunktvierteln und bieten den im Programm erarbeiteten Workshop an. Dem rollenspielbasierten Workshop liegt der Gedanke der Peer education zugrunde: Gerade bei schwierigen Themen lernen Jugendliche am besten von etwa gleichaltrigen „Vorbildern“, die ihren kulturellen und sozialen Kontext teilen.