Zusatzprojekte

COEXIST“ Theatergruppe HeRoes

 Ein Theaterstück geschrieben und entwickelt von Teilnehmern unserer fast jährlich stattfindenden  Gedenkstättenfahrten „Junge Muslime in Auschwitz“

Es geht um Zivilcourage und die eigene Verantwortung für Veränderungen - ein zeitloses Stück, das fiktiv in Nahost spielt, aber ebenso in einem anderen Land, zu einer anderen Zeit spielen könnte.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Vorurteile und Hass von einer Generation an die andere weitergegeben werden. Dabei fließen biographische Familiengeschichten, persönliche Erfahrungen mit Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit ein.

Zehn Jugendliche setzten sich seit dem Sommer 2014 über mehrere Monate mit den Themen Nationalsozialismus und  Antisemitismus auseinander.

Um die Gefühle, Gedanken und Erlebnisse zu verarbeiten, die die Jugendlichen während ihrer Reise  und ihres Aufenthaltes im Oktober 2014 in Auschwitz und danach hatten, entstand ein Theaterprojekt mit einer mehr als deutlichen Botschaft: Keinen Krieg, keine Angst, keine Ausgrenzung!

Haben Sie Interesse an einer Aufführung mit anschließender Diskussion, kontaktieren Sie uns.

 

Junge Muslime in Auschwitz

Fast jährlich bieten wir nun seit 2012 diese Gedenkstättenprojekte an.

Dokumentation zum Projekt und Theaterstück:

https://www.politische-bildung.nrw.de/multimedia/junge-muslime-in-auschwitz/index.html

 

Let`s talk about peace, freedom an equality

Ein Dialog-Projekt für und mit Newcomern.

Auch Duisburg ist eine Stadt in der viele Menschen aufgrund der weltpolitischen Problemlagen vorübergehend oder dauerhaft Zuflucht gefunden haben. Wir alle stehen vor der Aufgabe den Start in Deutschland und das Zusammenleben für (und mit den) die Newcomer zu begleiten.

Im Kontext Integration, verstanden als Zugangsmöglichkeit zu allen gesellschaftlichen Bereichen, bieten die Vielfältigkeiten der neu angekommenen Menschen, nicht nur, wie häufig populistisch gesehen, Probleme, sondern auch eine Menge Chancen und Potentiale.

Basierend auf unserem Grundsatz „Demokratie lernen durch Demokratie erfahren“, wollen wir uns gemeinsam die Frage stellen: „Was braucht eine friedliche, freiheitliche, gleichberechtigte Gesellschaft.“

Methodisch basierend auf der Dialogform wird eine gemeinsame Lösung/Strategie entwickelt. Die Dialogform dient hier zur Reflexion eigener Meinungen, Erfahrungen, Sozialisation, Entwicklung interkultureller/transkultureller Kompetenz. Hierbei ist unser Ausgangspunkt, dass Veränderungen bei jeder*m Einzelnen anfängt.

Das Dialog-Projekt besteht aus vier Bausteinen und kann in verschiedenen Sprachen angeboten werden.